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Rosaluxx Aktuell
18:30 Uhr

Ernst Thälmann – eine kritische Würdigung zu seinem 75. Todestag

Am 18. August 1944 wurde Ernst Thälmann nach elfjähriger Einzelhaft von den Nazis im Konzentrationslager Buchenwald ermordet. In der DDR wurde der frühere Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands als „Stimme und Faust der Nation“ gefeiert. Insbesondere die beiden Thälmann-Filme „Sohn seiner Klasse“ und „Führer seiner Klasse“ prägten das Bild vom proletarischen Arbeiterführer. Nach 1989 geriet Thälmann als Gefolgsmann Stalins in die Kritik, Thälmann-Gedenkorte in Buchenwald und Ziegenhals wurden abgerissen. Doch die Popularität des Arbeiterführers ist weiterhin so groß, dass sogar die AfD Thälmann aufgrund eines aus dem Zusammenhang gerissenen Zitates aus einem Gefängnisbrief für sich reklamiert. Dabei kann „Teddy“ mit Fug und Recht als Gründer der Antifa gelten.

Anlässlich des 75. Todestages wird der Historiker und Journalist Dr. Nikolaus Brauns in einem Vortrag Thälmanns Wirken jenseits der Legenden aber auch antikommunistischer Diffamierungen vor dem Hintergrund der Geschichte der Arbeiterbewegung darstellen und Fragen, was am Menschen und Politiker Thälmann heute noch bewahrenswert ist.

Der Eintritt ist wie immer frei.

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