25. April 2017 Rosaluxx/Aktuell/Pressemitteilung

Unsere kritische Vortragsreihe zum Reformationsjubiläum und zu Martin Luther

In Eisenach gibt es gerade kein anderes Thema, was so präsent ist wie Martin Luther und das Reformationsjubiläum. Natürlich, die Reformation war ein sehr bedeutender Schritt in der Menschheitsgeschichte, und dass Luther hier ein bedeutender Protagonist war, möchten wir ihm nicht absprechen. Doch sollte man jemanden feiern und ehren, der sich gerne mal antisemitischer und sexistischer Ressentiments bediente? Beispielhaft sind Zitate wie dieses aus dem Mund des Reformators: „Ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding ist’s um diese Juden, so diese 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen.“ Luther ging soweit und forderte gar, die Synagogen anzuzünden und die „verstockten“ Juden auszuweisen. Auch seine Aufrufe gegen Bauern oder gegen die Türken, sind alles andere als das, was unserem Verständnis von Toleranz und Weltoffenheit entspricht.  Mehr...

 
12. April 2017 Rosaluxx/Aktuell/Pressemitteilung

Diskussion über eine „von Gott gegebene“ Pflanze

Im Mittelpunkt einer gestrigen Podiumsdiskussion im Eisenacher KUNSTPavillon, stand eine Pflanze. Cannabis. Sprach man den Konsum der als Rauschmittel geltenden Pflanze in den letzten Jahrzehnten in Deutschland an, führte es in der Politik und Gesellschaft oft zu kontroversen Diskussionen. Doch langsam bewegt sich hier etwas. Die Stimmen, die für eine Legalisierung plädieren, werden wieder lauter. Dies nahmen sich die Thüringer Landtagsabgeordnete Kati Engel (DIE LINKE) und ihr offenes Jugend- und Wahlkreisbüro RosaLuxx. zum Anlass und luden mit Frank Tempel (Fraktion DIE LINKE. im Bundestag), Raymond Walk (CDU-Fraktion im Thüringer Landtag), Thomas Schneider (Grüne Hilfe Netzwerk e.V) und Sebastian Franke (SiT-Suchthilfe in Thüringen GmbH) verschiedene politische und gesellschaftliche Akteur*innen ein, die sich in ihrer Arbeit mit Drogenpolitik beschäftigen. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem Eisenacher Jörg Rumpf.  Mehr...

 
9. März 2017 Rosaluxx/Aktuell/Pressemitteilung

Unser Veranstaltungsreihe zum internationalen Frauenkampftag in Eisenach

Beginnend mit einem Vortrag mit dem Titel: "Frauendemos, Plastiknelken und die Sache mit dem Sternchen - Geschichte und Aktualität des Frauentags" mit Sinje Ludwig und Koschka Linkerhand, begann unsere Veranstaltungsreihe zum diesjährigen Frauenkampftag am Abend des 02.03.2017 im RosaLuxx. Die beiden Referentinnen starteten mit einem geschichtlichen Abriss zum Ursprung des Kampftages. Klar ist, dass der 8. März, der auch heute noch als internationaler Frauentag gilt, auf kein spezifisches Ereignis zurück geht. Fest steht aber, dass der Tag eine sehr lange Tradition hat. Man geht davon aus, dass die Idee, einen solchen Tag einzuführen, um 1900 im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen entstand.  Mehr...

 
21. Februar 2017 Rosaluxx/Aktuell/Pressemitteilung

Was ist eigentlich der Frauenkampftag und warum darf dieser auch heute nicht an Bedeutung verlieren?

In Zeiten, in denen ein Rechtsruck in unserer Gesellschaft nicht mehr abzustreiten ist, scheint auch eine Rollenverteilung der Geschlechter wieder mehr an Bedeutung zu gewinnen. In rechten Traditionen, wird der Frau seit jeher die Rolle als Mutter zugeschrieben. Sie soll hauptsächlich die Arbeit im Haushalt übernehmen und somit dem Mann dienen. Dieser gilt wiederum als der Haupteinkommensbezieher und Familienversorger. Der Frau wird also ein Großteil ihrer Selbstbestimmung abgesprochen, indem sie sich in ein persönliches Abhängigkeitsverhältnis begeben soll. Darüber hinaus ist es in vielen Fällen doch einfach utopisch, dass heute nur ein Einkommen ausreicht um ein gutes Leben zu führen. In dem Fall wird der Frau natürlich gestattet, sich einer Doppelbelastung auszusetzen und etwas dazu zu verdienen. Aber eine Doppelbelastung ist natürlich nicht genug. Noch immer erhalten Frauen in Deutschland durchschnittlich 22% weniger Lohn als Männer, und dies häufig bei gleicher Qualifikation.  Mehr...

 
29. Januar 2017 Aktuell/Pressemitteilung

Synagogen-Gedenkstätte in Eisenach mit Hakenkreuz geschändet

Unbekannte haben in der Nacht zu Samstag die Gedenktafel der Synagogen-Gedenkstätte in der Eisenacher Karl-Marx-Straße geschändet. Passanten entdeckten am Samstag auf der Gedenktafel ein leuchtend blaues Hakenkreuz. Die Landtagsabgeordnete der LINKEN, Kati Engel, sieht in der Schändung eine zeitliche Verbindung zum Tag Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und nennt dieses "eine widerliche Provokation". Der 27. Januar ist der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee 1945. Seit 1996 ist dieser Tag in Deutschland als "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" ein gesetzlicher Gedenktag. 2005 wurde der 27.01. durch die Vereinten Nationen sogar zum "Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust" erklärt. "Ein Hakenkreuz an einem Ort des Gedenkens an verfolgte und durch Nationalsozialisten getötete Juden ist an sich schon geschmacklos. Aber eine Gedenkstätte am Gedenk Mehr...

 
13. Januar 2017 Rosaluxx/Aktuell/Pressemitteilung

Nichts ist unmöglich, doch alles ist endlich

Was man mit Solidarität erreichen kann, zeigt der Film „Strike Bike - Eine Belegschaft wird rebellisch“ eindrucksvoll. Diesen haben wir gestern im RosaLuxx. gezeigt und über 20 Gäste kamen zur Vorführung. Im Anschluss gab es die Möglichkeit, mit dem stellvertretenden DGB-Kreisvorsitzenden Michael Lemm, der seinerzeit in Nordhausen vor Ort war, zu diskutieren. Für viele klingt es schier unrealistisch, dass sich eine komplette Belegschaft einer Fabrik zusammenschließt und ohne Chefs das Unternehmen nach angekündigter Schließung weiterführen kann. Doch was 2007 in Nordhausen passiert ist, zeigt das es geht. Ganze 1800 „Strike Bikes“ stellte die Arbeitnehmer*innen in Eigenregie in ihrem Betrieb her. Sicher waren sie von einer Solidarität von außen abhängig, aber auf diese konnten sie eben bauen. Ob Gewerkschaften, örtliche Vereine oder politische Vertreter*innen – alle kamen, spendeten und kauften die hergestellten Fahrräder. Mehr...

 

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